Der Cid.
Zeder Edle ist dem KönigDienste schuldig; dem GerechtenLeistet man sie Pflichlenmaßig,Undankbaren schenkt man sie."
„Muth und Sinn ist Euer Erbtheil,Tochter eines Heldenstammes,
Die Gemahlin eines Kriegers,
Frey von jeder Weibesschwachheit,
So Li mene, laß ich Euch."
„Jeden Augenblick des TagesWendet wohl an, nahend, stickend,
Singt am Abend mit den Töchtern ,
Und, um Euer Haus zu ordnen,
Wachet mit Auroren auf."
„Zu Vergnügungen verlaß' ichEuch die Sorge für die HecrdeN,
Für die Wolle, fürs Gefieder ;
Nie, Li mene, nie seyd müßig,
Arbeit ist des Blutes Balsam,
Arbeit ist der Tugerid Quell."
„Eure reiche Kleidung schließetEin, bis auf mein Wiederkommen;
Nicht, darin mit zu gefallen,
Sondern mir zur Ehre dann.
In Abwesenheit des MannesKleidet einfach sich die Frau."
„Junge MädcheN, fern vom Feuer,Wie den Werg; doch laßt die Töchter,