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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
Seite
173
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Der Eit.

Einer, dessen Freund Ihr nicht seyd,

Al > - Maimon in Toledo,

Bleibt mein Bundgcnoß und Freund."

Nach dem unglückselgcn TodeMeines Bruders küßten AlleMir die Hand; Ihr nicht, der Cid.

Ihr dagegen ließet schwörenUnd verhöhntet mich, den König,

Mit dem Eidschwur auf die Bibel,

Und die Leimruth' und das Schloß.

Stolz betrüget Ihr Euch damals,

Und um diesen Stolz zu beugen,

Sag' ich Euch, was damals Biele,

Viele sagten:"Den Verrärher,

,,Den Bellido, hatte freylichCid erfassen, lobten können,

Als ein Mann von Ehr' auch sollenZeit halt' er genug dazu.

Doch er that es nicht: denn immerThut der Eid nur, was er will."

Keiner, der mir angehörte,

Mann und Weib, es dachte keiner,

Daß an meines Bruders TodeTheil ich hatte; nur der Cid.

Seinen Tod sankt' ihm der Himmel,(Sagten alle) UngehorsamsWegen gegen seinen Vater;

Nur der Cid argwohnete.

Dessen-dann und anderswegenBann' ich Euch zum zweptenmale