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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
Entstehung
Seite
170
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Der Cid.

Fast auch glaub' ich , " sprach derUnterbrechend diese Reden,

Daß nicht Furcht zwar, aber LiebeEuch so friedlich denken macht"

Weder Eines noch das Andre,Mein Monarch! kein ander WeibsbildSah man je an meiner SeiteAls die Tizonada *) hier." >

Cid, Ihr duldet an Euch Fehler«Die auch Steinen Stimme gaben,Mochtet Ihr nicht selbst die KircheHier zum bluc'gen Felde machen,

Und um welche Kleinigkeit!"

Herr!" antwortete der edleFeldherr,mir jst's unerträglich,

Daß ein Mann-, der in den KleidernWohl Oelflecken, aber keinesTropfen Bluts Blutflecke» hat,

Daß der Mann vom Feldziehn sprechen,Und dem König' und dem Feldherr»Unverschämt einsprechen darf.

Seine Stell' ist vor dem Ehorpult,

Seine Pflicht, für die zu beten,

Die im Felde Streiche thun."

*) Eids Degen.