Der Cid.
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Lhränen fließen der Infantin,
Wenn die Kleinen ihr zulächeln.
Man weiß nicht, ob sie sie hasse,
Oder liebe? Wie im UnmuthStößt sie sie zurück und zieht sieLiebender zu sich heran.
Fast verschlingt sie sic mit Küssen,
Und wenn sie sis still betrachtet,
Steige» Seufzer ihr empor;
Nennt sie bald oje 'schönsten Kinder,
Die die Erde sah; und findetDann in ihren Zügen EtwasDas das Bild des Vaters stört.
Dann verändert ihren Putz sie,
Als ob er durch ihre HändeSchöner würde; 0 wie ManchesKieng im Herzen der Infantin,
Ihr selbst unbemcrket, vor.
„Wem gehören diese Kinder?"
Fragt Alfonso. „Einem Krieger,
-Der verbannt ist, den die ganzeEhristenheit mit Wunsch zurückruft,
Und die Maurenwclt mit WünschenBon sich treibet. Das Gerüchc geht,
Daß der Cid in allen StädtenFurcht verbreite. Seht die Kleinen,
Seht die Liebenswürd'gen, Bruder;
Die sind nicht so fürchterlich."
„Kinder," sprach Alfonso lächelnd,„Bittet was von mir. Was wünscht Ihr?"