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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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151
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Der Cid.

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Niederträchtiger, du lügest!Murmelnd bleibe die Verleumdung,Daß er wohl aus MitbewußtseynZögre, dir in deinem Bart.

In den Saal der NathsverfammlungTritt mit allen seinen SöhnenMajestätisch ein der GrastGanz in schwarze TrauerkreppeEingckleidet, als beweintenDie begrabne Ehre sie,

Vor der königlichen TochterLieß der Greis aufs Knie sich nieder,Und also sprach er zu Ihr:Königstochter, und ihr Edlen,Helden dieser Rakhsversammlung.Don Diego Ordonno Lara,(Seinen Namen nur zu nennen,

Ist zum Ritterrubm ihm gnug.)Statt des Eids ist Er erschienen,Uns des Mordes an dem Kön'gcVon Kastiljen laut zu zeihn.

Diese Schmach von uns zu walzen,Stell ich mich und meine Söhne.Nicht mehr ist es Zeit zu sprechen,Zeit ist es das Schwert zu zücken,Schon zu lange säumten wir."

In dem Augenblick zerriß er,Er und seine vier Begleiter