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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

Sprach der Cid; er sprach cs leise,Daß er seines Königs SeeleScheidend nicht beleidigte."

33 .

Sterbend noch die letzten BlickeHingekchret gen Zam ora,

Liegt der König bleich und todt.

Um den blut'gen Körper stehenRingsum seine besten Ritter;

Alle schweigen, tief verstummt.

Traurig,^ doch mit edler Stimme,Bricht der Cid das tobte Schweigen,

Und geleitete die SeeleSeines Herrn, mitleidig so:

Unglück - unglückselgc Stunde,

Als Ihr wider meinen WillenHieher vor Zam ora zogt.

König, wer Euch das gerathen,

Scheute weder Gott noch Menschen,

Hieß Euch das Gelübde brechenEurer heil'gen Ritterpflicht."

Jetzt erscheint Ihr vor dem RichterDer Euch Die, die Ihr bekriegtet,

Ernst als Eure Schwester zeigt,

Die ihr Leben, die ihr Erbtheil,

Das Ihr ihr abdringen wolltet,

Gegen Euch vertheidigte."