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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

Sie zu lehren, König SanchoSey kein Edelmann, indem erSeiner Schwester das zu rauben,

Kommt, was ihr der Vater gab."

Thun dabey Verzicht auf jedeRitterehr' und Königsladung,

Nie zu sitzen einem EdelnAn der Seite, nie von FrauenZu empfangen Lieb' und Gunst;

Thun Verzicht auf dieses Alles,

Wenn mit zweyen LanzenstößenWir den Platz von unfern GegnernNicht geleert. Wenn Awey sich fürchtenMögen Drey und Vier und Zwanzig,Selbst auch mkt dem Teufel kommen,

Nur mit Einem nicht dem C i d."

Als zwey Kastiljaner GrafenHörten diese kühne Fodrung,

Wie die Löwen brüllten sie:

Wartet, Ritter, zwey Minuten,

Anzulegen uns die Waffen."

Jndeß sie sich also rüsten.

Sprach der alte Zamoraner,

So sprach er zu seinem Sohn:

Rückwärts sieh Dich um, o JünglingAuf den Mauern, auf den ThürmenVon Zamora, sehen FrauenUnd Jungfrauen auf uns her.