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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 3 (1821) Der Eid
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Der Cid.

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Wo der König und der BischofUnd die Herrn des Hofes alleMit Time neu ihn erwarten,

Mit Time Neu, seiner Braut.

Sittsam stand sie da, Timene,

Von elastisch feiner LeinwandPuffte ihre Flügelhaube;

Von dem feinsten Londncr Tuche,

Wohl garnirt war ihre Kleidung,.^,

Die von Schultern zu den FüßenBarg und zeigte ihren Wuchs.

Auf zwey rosigen PantoffelnStand als Königin sie da.

Ihren Hals umschlang ein Halsband jAn ihm hingen acht Medaillen,

Einer Stadt an Wcrthe gleich;

Und die reichste unter ihnen,

Den Sankt Michael darstellend.

Schwer von Perlen und Juwelen,

Hing Timen en an der Brust.

So begaben die VerlobtenZuw Altar sich; vorm Altäre,

Eh' der Braut die Hand er reichte,

Sah' er mit dem Blick der LiebeUnd sprach zu ihr, ticfbeschamt:

Fraulein, einen Mantt von Ehre,

Leider Hab' ich Euch gelobtet:

Denn es wollt' es Ehr' und Pflicht.

Diesen Mann geb' ich Euch wieder,

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