„Was das Regiment der FrauenAnbetrifft, o großer König,
So ist meine Meynung dies
„Sie regieren wie die DienerUeber fehlerhafte Herren.
Wer zur Decke seiner MangelIhrer nicht vonnökhen hat,
Gegen eine Welt von FeindenIst ec stark, und stehet sicher.Sonderlich im Punkt der EhreGab kein Weib dem Mann Gesetze;Durst' auch nie ihm solche geben;
Das Vergnügen ist ihr Feld."
„Und da mögen sie regieren.
Sie verstehn darauf sich besser,
Besser dünkt mich als die Männer —Dies ist meine Meynung, Herr."
„Und was anlangt ihre Gleichheit,Unterwcrf' ich mich der MeynungMeines Lehnherrn. Alle taugenNicht, sobald der Mann nicht taugt;"
„Also nchm' ichs gegen AlleAuf, zu Roß und auch zu Fuße;
Nur behaupt' Ich, jedes WeibesFehler ist des Mannes Schuld."
„Eine Bitte noch, o König,
Vor dem Ende des Gespräches:
Zur Vermahlung mit chimenen,"Waise jetzt des Grafen Gorma;,
Wirt' aus königlicher GnadeIch mir die Bewilligung."