Druckschrift 
Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
Entstehung
Seite
333
Einzelbild herunterladen
 

Sritte Sammlung.

333

nen unb Giceronen! Sid)t wahr, alles iff euch/ ,fcembc; verlaßt ben deinen Siarft, unb lernet troefene ^roceffe.

3c!) tf)«c trocl) einen Schritt: bie grofje SSerebsfamfeit fann nirgenbs, als in ber g e r i c!) 1 1 ucf)en 2Cct ju reben angcbvad)t werben. SaS Fo-rura ijf bas einjige 3feibl)auS für fie, unb jeheranbere SJobcn ju Fatt. 9Bir wollen fefjen, was biegerichtliche 2frt für Sfortheilc habe; ob biefe S5ar=theiie bie grofje Sercbfamfeit $uwege bringen, unbob bie anbern Wirten eben biefe föortheile »crfd)affen.

Sie Sinterten bei ber gerichtlichen 2frt finb,immer neu; immer h o cl; ft w ic h t ig, felbff nachber Siemmng ber guborer. Sie 3 C * ( jwifebettber Ucbcrlcgung unb bem ©rfolg ifi für j. Sa=burd; brangen fid) bie ©egenffdnbe naher hinju,unb werben folglich großer, finnlicher unb lebljaf=ter. Sie ©runbe, beten fie fiel) bebient, ft'nb ganjauS bem Sveidje ber SHahrfdjeinlichfeit. ©in un=enblicher SSorttjeil! Senn aller <Sd)arffinn beS 9ieb=ncrS fann ffd> babei üben: alle feine ßrrftnbung.ferner , weil bas 3öal)tfd)einlid)c feine $ülfe oonallen fleinen Umffanben jufammen fud)t: fo berei=ten eben biefe Umftdnbe, folglich fd)on bie S3emeiö=grunbe, bie 2eifcenfd)aften ju. Senn biefe Um*ßdnbe liegen in ben (Seelen ber ^uhdrer, fo jufagen, neben anbern «erroanbten, bie bem gunbecju oergleidjen finb. Ser Siebnet barf fie gleid)=fam nur rühren, bamit Suft hineinfomme, unballes fangt an ju glühen. földfet er »ollenbs an:fo ijt alles eine Slamme.