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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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319
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dritte Sammlung. 'S 19

jo mögen fte und jum fünften fKitleib jiimmen,unb nid)t jut SSangigfeit quälen.

Sie ©ebanfen mm fclbjt muffen ber 2ßurbebet ©mpfüibungen angemeffen*) fepn. (f'S tritb bnbeiein ©ei|l peraudgefefst, bet fiel) rueber buccl) ben 2$er*luft eines fd)Ied)ten ©uteS bafjin reifjen läfit , nochaud) jebem SJetlufte ft'ifd) tpiberffefjt. golglid) mer*ben bie erhabnen ©ebanfen **) auS bet (Elegie weg»

*) Ober Dielmebt bet SSeiobeit bet (Sinpfinbungen.£ieäu gebort bafi er ftd) ganj mit feinem©egenftanbe befd)äftige, bod) fo, bafi id) ibnnicht mit einem feurigen unoetrcanbten 23;icfe an*febe, wie in bet Obe, fonbern mit einem nciffentbranenben 2£uge, bas auf feine oetfebiebne ©eilenirret, unb bie genojinen feiten, bie ffiegenwmrt unbbie Jufunft mit matten fudjenben SSiicfen burd) smanbert.fJieju gehört Anettens, bafi er ben©egenftanb nie anberS alb in SSej ietjung auffiel), betvad)tet: btcS ift infonberbeit bas 3eicbenber wahren Ormpftnbung; bieS tübvt, unb ift ftattaller beobadjteten Siegeln.

**) Söobt fann fid) unter bie reidjen Smpfinbungen binunb mieber ein ©ebanfe mifdien, in bem eine fiat*£e (Smpfinbung eingebaut liegt, SFtichtä aber iftber ©legie fo entgegen, als ber gefdiraubte 3Si|,Sine »on Äbränen erfdilaffte ©aite tbnt nid)t beit,unb mad>t feine SSocfetvtUec. ®a man ba6 9ter--Pengebäube ber (ämpftnbung febr treffenb mit ei*nem ©aitenfpiel »ergteidien fonn: fo merfe id) bie*an, bafi wie eine ©aite bloe mit einer gleidige*fiimmten barmonifd) tonet: fo fobevt baS 5Binumetn bet Cle^ie slei^fam einen Cefet tum glev*