244 Fragmente gut beutfchen Äiucratuc.
unb fte blob bem Grpigramm *) ju erlauben; hiermag jebeb ©enie felbjt fefjm, wab eb ju niadjen,unb bev Äunfhichter weif in biefen Sachern auch.fehen mehr, wab er gu urteilen fjabe.
$err Älofc fcheint überall blob einen ©ebraud)ber SJipthologie ju mepnen, ber in leeren 2(nfpieluu=gen, blojkn SBortblumen, aufgebunfcucn Serglei;jungen, in Gitnfleibungen nacl) fd)iefem ©efd)macf,»mb in gelehrter Silberfrctmerei begehet. 2flbbamtgeben wir ihm twllig redjt: fo balb aber biefpielung oielfagenb, bie SBortb-lume ein ©djmucbber SKaterie, bie Sergletchung natürlich unb belebenb,bie ©nfleibung poetifd), taufchcnb unb fdjopferifd),bie gülle ber Silber rebenb , lebhaft unb befchäftfgenb ifi: fo i(l bie SDfpthoIogie nicht 3mrcf, fonbernSJJittel ju grojjen 2fbfid)ten — wer fte unb unter--fagt, gebe unb anbere.
©er Serfaffet giebt unb einige; aber ©chabe,baf fte nid)t »ollig f.pn fonnen, wab jene ft'nb :er empfiehlt unb Allegorie: **) man foll Su=genben unb 2a fte r, bie tfffcfhn ter ©eele u.f. w. j. Gr. ©chaam, Sruchtbarfeit, ©lücf, fürcue,SBafjtheit, 9?etb., SJoUuji, p.orri, Uneinigfeit, @e-rechtigfeit, Ueberflufj, 3«it «. f. w. in Seiber hüllen,unb wie ber Jünftler, jie auch poetifd) gebraudjen.—Sßie ©ichter unb Äünjfler in bem ©ebraud) berfel;ben unterfchteben finb, h«t Sejjing in feinem Sao;foon ***) im Sorbeigeljen berühret: ob fte bem
*) Epist. Homer, p i 3 a.
**) Epi t, Homer, p. 128.
***) Sejjjngb £aof#on p, n3. ec»