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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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218 Fragmente jur beutfehen £iferafttr.

fo ifis eben ber gweef bet ©ettweiSheit, bie btoSPerftänbtichen ©orte fg lange umjttfeben,unb ju wechfeln, bis fte beut! ich werben; betUnterfd)ieb biefer beiben IfuSbtudc ift eben baburd)gefchwädjt, ba§ wir im gemeinen £eben Perftänb;lieb unb beut lieb für einerlei fjaTtcn, weit wftporn Settern in ihm wenig wiffen.

fE'ie ©eltweiSheit otfo, bie Pon etgenfinnisgen -23 eftimmun gen anfängt, fid) hernach fo=gleich b'ntcr barbarifdje Äunjlworter perflctft, umihren porangcfe&ten Grigenftnn gu beweifen, ifl nichtmeine ©ufe, benn fte perad)tet ben gemeinenSSerftanb, beffen ©orte fte herwirft: fte bat fid)auS ber Sphäre beS SebenS in bie Iftrnofphäreber Äatheber Perfekt. &3itbenb ifl fte nicht, unbwenn fte auch wahr wäre, unnuhtid). Ifbet bie©eltweiSheit ifl bie 2fbgpttin meines .fkrjenS , biejuerjl ben finnlictjen föerftanb [eitet, ftcf>ju feiner Sprache herablägt, mit ihm gehet, ihnnad) unb nach mehr erhebet, unb ihm enblid) inbet Sphäre berSSernunft mit altem ©tanjber Deuttichfeit erfcheinet unb Pcrfchwinbet,

Sag biefe 2 frt ju phitofophiren fchwer fep, ifloffenbar, benn ft'e bann nicht mit ©orten fpieten,Wieoie Itrithmetif mit ßeichen, wobei man bie be=zeichnete Sache petgeffen bann. Sie fol[ ben SSegriffeben Pon feiner Jji'ttle abfonbern, in ber man ihnju fchen gewohnt ifl, unb pon Sugenb auf ju fehengewohnt war. @r flrgubt fid), unb wenn wir ihnmit ©ewatt entfleiben , fo entmifdjt er, unb tagtuns baS Äteib in ber $anb; ober wir oerunjlaltenihn, half« ihm mit feinem ©ewanbe gugteid) feine