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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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3 weite Sammlung. i3i

2lbet ©eßner unb bic ffteuern ? 2Bir, bie t>onbiefem bet fttatur fo weit entfernt ftnb,

baß mir fafl niemals traf) re men fet) lief) e Sitten,fonbern p o 1 1 1 1 f c f) e Lebensart etblicfen, muffenentweber einem ganj ab gesogenen 3beat folgen,ober, wenn mir unfre Sebengart »erfeinern wollen,21 r t i g f e i t meinen. JDaS legte t^at Jontenelle;er, ber in feiner fftatien nichts etblicfte, nid)t3 an=berS erbliefen wollte, unb enb(icl) felbft au alten©cfyafetn ntcfjtS anberd erblichen fonnte, fdjilberte,waS er fat)e unb fegen wollte: ©ewo&n&eitenunb Umgang unb 2lrtigfeit unb .gofmanieren,bie enblicf) einem granjofen gefallen fonrtert, abereinem ©riechen 0erad)tIic^ unb cfelgnft fepn muffen,©eßner, ber non ben ©riechen feine SBeiöf)eiterlernt gnt unb feiner 3ett fte begueitite, naf)tn fiefjalfo ein ge wiff e ä motttlifciteSSbeal, unbwa$ nerlicrt et bcibei ?

©tftlicl) bie 33eftimmtf)eit ber ©f»arab=tete. ©eine ©cfyafet ftnb alle unfdmlbig , nidjtweil bie Unfcgulb au$ il;ret S3ilbung folgt, fonbernweit fte im ©tanbe bev Unfctjulb leben: tautet ©ctjeUferlarPcn, feine ©efiegter: ©eftafer, niegt §B?erlfcgen.Statt $u t) a n b e I n , befcljaftigen fte fteg,fing en unb f u f fe n , t ri nf en unb p ftan s en©arten. SBorin iji ©efjnet gliuf lieber, als inbiefett Äücljen = unb Sa n b fcgoftäftvtcfer»,wo er bie 9ldtur oft a(6 eine 92pmpf)e an igrerrtF?adgtfcgtepet unbermutf)et eigafdjt* ©eßner iftgietiri nod) oortrefftief), unb mifdjtbiefe ©ct)it=betungen nur ein; aber wenn feine Ufadjfotgermittelmäßige ©e t> it bet ung en jum egaupt-