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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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Zweite ©iiminliinä,

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unb £>anblung, biefc rebeten burd) SBotfe imb©d)ifberungen : jene bewegten burd) bad, »ab fie

jeigten, burd) ©mpfinbung; bei biefen fam e3fefjc in S3etrad)t, auf » a 6 2( rt fic cd »orjcigten 5Uirj ! trenn Sbplte baS Sanbgebid)t ifi, ba$Seibenfdjaften unb ©mpftnbungen {'feiner ©efeltfcbafsten auf bie ftnnlidjfic '2lrt auSbrficft, fo ift Stieofritein fjbplletibicbter, unb jwar bev oollfommenfte unteralten , bic id) fenne.

2fbet ©mpfinbimgrtt unb 8eibenfd)aften na cf)bem 3beal?*) $ 6 cb f t»er fc b 6ne 1 1e Sie©benfdjaften unb ©mpftnbungcn i ©ine Sf eiben =febaft, eine ©mnfinbung f)o t f> ft t>etfd)ünert,bott auf ficibe n fc b a f t, ©mpfinbmtg jttfepn: j»eiten$ , fie bot feinen finn lieben 2f u s=

bruef: bad bbcbfte ©ebene Ijat fein Siilb,

5Bir »ollen biefc jtuei Utfadjen febon! ©in ©d)a*fer mit boebft »erfdjonerten ©mpft'nbungen bott auf,©d)afer ju fepn; er »irb ein poetifdjer ©ott: baSifi nid)t mehr ein ?atib ber (frbe, fonbetn ein ©tp=fiurn ber ©Otter: er bnnbeft nidjt mehr, fon=

bern befdjaftigt ftd) bodjfiend, um feine 3beaUgrojje ju jjeigen ; er »itb aus einem SRenfcben einCfnget, feine Seit ein gereiffed gigment ber gefbnenSeit. Unb profitirt ber Siebter babei ? £>bnmog=lid)! UnS tubrt nichts, »ad nid)t mehr STfenfd) ifi:©otter, bie nid)t menfdjlid) »erben, berottnbern»ir bödjfienS mit faltet S5e»unberung: fo entgehtbem Siebter »iet »on feinem SwecE: unb nod) mehr

*) p. iah. ia5.