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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 2 (1821) Fragmente zur deutschen Literatur ; 2/3
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107
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Streife © a m m l u n g.

I.C7

tro baS ^iftorifcöe £hema niel jtr fe^r burct)=fd)immert, als bas ffattliche ©ebäube ju fern, tro*mit ^>irtbcir feinen Sbenplan oergleicht. 3ßer auchmir oen einigen fpinbarifd)en £>bcn ftd) felbffc rollige9ted)enfd)aft ju geben treiß: ntirb baS befianbigeRupfen unb rutftreife gliegctt imfevS iDitbpramben*fangerS bod) nicht mit bem getraltigen 3 u 9 e be$fPinbarifchen 3fblerS oerg(eid)en, ber ftd) nidjt auffJtoten unb ipbrnfeS flufet, ber nid)t jurueffteht,ob man ifjn and) erreiche; foitbern

er , er glüt)t,

trenn er jur Sonne jielt, unb in ihr geuet ftebt

mit ftarfem unrenranbten bellen SBlicfe,

bis er am 3d)rcn beS 3e»s bie fiebenfadje Saft

ber Bonner mächtig faßt.

3Benn fpinbar ftd) ron feinem fünfte tn berCfinbilbungSfraft ju rerlieren fcheint; fo finbet er ftd)mit befto größerem fPemp, hier mit einem eilige*meinen hoben Spruche, bort mit einer Anrufung anbie SOiufe tc. jfuruef: ©o fließt ein majcjtatifcher

©trom, reich um 2ftme auSjulaffcn, unb fparfam,fie triebet an ftd) ju jieben , in feinem breiten SSettefort, unb traljt ftd) mit fjunbert Rauben braufenbnom Seifen herab, itm fiel) im Sßale jufammen juftnben ; ein großer getoaltigcr ©trom, ber Ofamefeiner ©egenb; aber ein Stegenguß, bet ftd) auSben Sßolfen auf ©anb ergoß, verfließt mit fmnbertJfeften ohne ©fnmm im ©anbe; er ocrliert ftd) na=menloS unb ift nid)t mehr.

Unb tro ift beS JDithprambeit ©plbenmanS ?<5r fpielt auf einer pfeife mit jtrei unb einem §aU