der Poesie und bildenden Künste.
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Während Sie, m. Fr., um den Ruhm derNation wetteiferten, war ich in der Versammlungder blühendsten Völker der Erde. Alle standen fried-lich neben einander; jedes Geschlecht, jede Art, jedeGattung in ihrem eignen Reize und Charakter. Kei-ne neidete, verfolgte die andre; unter dem blauenBogen des weiten Himmels genoffen alle das golde-ne Licht der Sonne, die Balsamkräfte der erquicken-den Luft, des Lhaues und Regens. Als ich mitsüßem Staunen sie anfah, sang eine Stimme:
Flora, dich feiert mein Hymnus, du schönste, dochseltner als Heine
Schwestern, des hohen Olymps Bewohnerinnen, gesun-gen !
Jauchzend gebahr dich die Erde dem alten chaotischen
Winter,
Dich, du Erstling und Stolz und Wonne der fühlenden
Schöpfung.
Selig priesen sich einst in deiner Götter-Umarmung
Jupiter Pluvius selbst und Hyperions heilige Starke.
Ihnen gebahrst du Proserpinens Mutter und später
Pomona,
Beide schön; doch schöner als beide die blühende Mut-ter.
Und eine andre Stimme antwortete:
Flora, du kleidest die Erde mit Hellem smaragdnemGewände,
Schön durchwebet und bunt mit Farben des himmli-schen Bogens.