2. uriachen des gesunkenen Geschmacks
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der Argonauten gewesen war; nur war dieser Ge-genstand ihnen Heller, naher und starker. In ihmlagen die Keime abgesonderter Helden - und Freiheits-staalen in jenen großen Bildern ibrer Könige vorTroja: zehn Dichter hatten ihn gesungen. Homersang ihn auch auf eine eben so natürliche, und da-zu seinem -Zeitalter die angenehmste und mildesteWeise. Die griechische Sprache trieb damals inasiatischer Hlmmelsiufc Biürhen: die Mythologieformte sich zu einer schönen, menschlichen Gestalt:die Leidenschaften der Menschen wirkten freier, ihreSeele war offen; Homer sang, wie er sie sah undhorte, und seine Gesänge blieben im Ohr und Mun-de der Nachwelt. Lykurg sammlcte sie endlich, daeben das Zeitalter der griechischen Bürgerkultur an-brach, und so wurden sie mit der Zeit ein Codexder Sitten, der Gesetze, ja, der ganzen Geschmacks-lehre in den Städten; Homer ward Vater des grie-chischen Geschmacks auf die natürlichsteWeise. Eine Reihe schicklicher Veran-lassungen bildet« ihn, und Griechenlandward für ihn gebildet.
2) Eben so natürlich entstand das griechi-sche Drama in aller Blüthe seines Geschmacks.Aus Heldenfadeln und Sxftlen, aus Musik, Zeit-vertreib und Gottesdienst, (Alles auf griechische Artgefühlt, gemischt und behandelt) stieg jene Bühnehervor, auf der Aeschylus, Sophokles und Euripidesihre Wunder wirkten. Alle Bestandkheile, die Ari-stoteles aufzählet: Handlung, Sitten, Mey-nungen, Musik, Sprache, Verzierung,lagen im Keime der Entstehung des griechischen