lind Ho Milien.
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das Bild nicht, das auf dem Antlitz, in derBildung und in aller Handlung Jesu lag.
Lamm Gottes! ohne hier noch an Oster-vder Opferlamm zu denken, bloß nach einem allge-mein bekannten Bilde des Morgenlandesnach wel-chem das Lamm Urbild des Heiligen, Sanf-ten, Unbefleckten, Liebreichen und Nütz-lichen in der lebendigen Schöpfung— und LammGottes, ein Lamm mit Hi n. m e l s fl a m m e,einem S o n n e n s t r a h l oder einem Stern-bilde auf dem Haupt, ein eben so angenommenesSinnbild einer Gestalt, einer Erscheinungwar, in der ein reiner, himmlischer, gött-licher Geist wohnte, wo sich- wie gleichsamins reinste Gefäß der Natur ein Funke von derblauen Himmelshöhe herunter gelassen, sie zu bele-ben— welche stille Größe! welche Bedeutung!
Lamm, das die Sünden der Welttragt! also tragt, und viel tragt und nicht ermat-tet — dessen Dafeyn und Beruf also die stillc-ste fo r t ge h e n d st e Handlung, die ammindsten scheinbare, aber schwersteund aufopferndste T hat ist — Tragen!die Bürden Anderer tragen von Anfang zuEnde seines Lebens! nicht für sich oder zurMuße und zum Genuß da feyn, sondern mitseinem Leben gleichsam in die Wohlfahrt al-ler verrechnet! Und dies thun und leidenund uncrmüdet fortgehn! auf deck nur unsicht-baren Wink Gottsss! unerkannt und ohneGenuß seiner Hingabe ! lebenslange Aufopferung in