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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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Christliche Rcdcn

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die wahren Weisen zu jeder Zeit thuns nicht anders:lind wir wollen nicht eben dieselbe Entfernung undEhrfurcht zu der Ankündigung des Ersten und Aus-erkohrensten im menschlichen Geschlecht bringen?War er in Allem Mittelpunkt des Geschlechts undder Einigerwählte: wie nicht in dem Augenblick,von dem Alles abhing?

Wie untergeordnet erscheint auch hier Johan-nes zu Cbristo? Er mit dem heiligen Geist, dieseraber mit Geist qesalbet ohne alles Maas! Ec nurVorläufer und Verkündiger; der Verkündigte, wiegrößer! Jener nur Sturmwind und Flamme; die-ser, auch in der Anmeldung und mit allen Umstän-den schon, wie stille und sanft! bleibender, ewigerStrahl Gottes! Kraft des Höchsten auf die stillesteWeise, qnwehend und schattend, sichtbar geworden!Der heilige Sohn Gottes!

In dem Ton steigt auch der Engel nieder, umMaria von dem, was sie nicht begreifen konnte,ab - und dahin zu lenken, was menschlich war undihr Herz trösten konnte es war das Vorbild ihrerFreundin! (v 36.) An ihr sollte sie sich spiegeln,fassen, Gott aufvpfern lernen: an der ihr Herzgleichsam Haltung und Trost erlangen welchsanfteres leutseligeres Zeichen, als die Stummheitdes alten Vaters!

Und Maria unterwarf sich: das letzte Wortward wieder das schönste Siegel der ganzen Unschuld-und Tugendseele. Die ganze Geschichte auch imTon und dem Zusammenhänge der Erzählung ein