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Religion und Theologie Theil 3 (1826) Christliche Reden und Homilien ; 1
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171
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und Ho milien.

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und eine -Perle in deiner ewigen Krone. Wapnedich also mit Gott, und sey ein guter Streiter JesuChristi. Nimm das Pfand, das dir Gott anver-trauet, und lege cs an dein Her;; er wird's mitWucher wieder fodern Der Herr ist über Land ge-reiset, und viele Knechte sagen: er kommt noch

lange nicht! viele sagen gar: er kommt gar nicht. Er kommt aber gewiß und sein Lohn mit ihm!Lohn für seine guten und bösen Knechte. O meinBruder, daß alsdann dein Lohn groß sey! Sichein dieser Gemeinde, die dich gewahlet hat, unddir mit Liebe und Zutrauen zuvorkommt: in ihr

werden Lehcbegierige seyn, die auf deine Lehre;Schwache, die auf deine Stärkung; Bekümmerte,die auf deinen Trost ; Schlafende, die auf deineErmunterung und Aufwcckung warten. Sey, wasdu ihnen sollst, und nimm eine jede Seele als dirgegeben, als dir anvertraut, auf den Weg zumHimmel. O daß es dir gelange, aus dem, washier nicht Eines ist, Eines zu machen, alles grobeund feine Pabstkhum zu zerstören, daß alles EinenHerrn Lesum bekenne, und durch Glauben an ihnund seine freie Gnade zu Gott strebe! Fühl cs mitKraft, daß du in der evangelischen Kirche arbeitest,wo ein Luther nur vorging, und seinen erstenHcrzensartikel: Glaube an Gott durch das

freie Verdienst I e s u zum Panier aufsteckte.Bleib auf diesen edlen Fußstapfen der reinen Lehre,und mache sic zur Thal und Wahrheit! Sey durchdich nichts, und durchs Gebet und die Gnade Got-tes alles. Laß alle Erdenzwecke zur Rechten undzur Linken, und gehe auf der geraden, aber engenund steilen Bahn, die sich in ewiger Wonne endet!