Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
Entstehung
Seite
198
Einzelbild herunterladen
 

$B o m © e i f t

198

gjjetn ©eift feil nidjt mefjv eine ©wigfettin SKenfdjen wohnen;benn fte finb gleifd),

unb wie bad legte burd) ein allgcmcined SBerberbentnfonberheit in Ueppigfeit unb Schwachheit erfldrtwirb. 3a geben ©ie auf bie erfte Söorjtelluny ju»fuef, mit ber ©ott ben SKcnfdjcn in bie SBeit ein=fui)rt: 83i(b ber E'lohim füllte er fepn , ein fübtbaster 2fbbn:cf ihrer unftdjtbaren Ärdfte, wie fte unban ihrer ©teile fchaffenb unb waltenb. Soffen ©iemich , ba ©ie fidj an einer Elegie über bed 9Jceri=fchen ©d)wacbheit freuten , einen fPfalm über feine£>errfd)aft unb ©tarfe faaen : einen pfalm , ber

tm Sailen ber Uumuntigen ©ett eine SSurg bed Sob=gefanged befeftigt, an ber jeber Jcinb erliegt, einen^Pfalirt, ber ben SJtenfchcn wie einen ©ott ber Erbe,wie einen Sriuniphator über alle fffierfe 3ehooahd,bie ihm }u güfen gelegt ftnb, mit SSurbe unb £err=lidifeit ber Engel fronet; *) er ift gleidtfam gemadjt,baf er unter bem freien, weiten ©ternenhimniel,ber auch jegt über und aufgeht, töne:

3ebo»ab, unfer ©ott, wie tjerrlidj ift beiitSiame

in aller SBelt!

Sein £ob fdjattt über bie Fimmel empor!

23om SDbunbe ber Äinber unb (Säuglingebaff bu bir eine SSurg bed Cobd bereitet,beinern geinb entgegen, an ber er erliegt.

Senn fdjau idj beine Fimmel an,

*) Pfalm 8.