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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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108
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X 3f[fo famen bie Seiten ber ünwiffenheif,in benen man anftaunte, wiebcc.

6'. 3fcbc Stic Sann unb muß i()ren Segriffett»on beut ©pftem betSBefen anftanbig bichten; oberwenn ftess nicht tßut , muß fie fid) wenigffenS gestreuen , größere SBtrfung burch ihre poetifchc flta»turluge heroorjubringen, als ihr bic fpftematifd)eSBahrheit gewahren Eönnte. Unb follte, m. gr.,bieS nicht oft feer galt feint ? 3d) äwciflc nicht,baß aus GoperniEuS unb 9Eewton3 , aus 33uffon$unb sprieftkt; ©pftemen fidh eben fo h e h c Slatur«bichtungen machen ließen, als aus ben ftmpelften2inffd)ten; aber warum hat man fte nicht? SBacuntreijen uns bie einfachen , rührenben gabelbid)tunsgen alter ober unwiffenber 23olfec immer noch mehrals biefe mathematifeh = ph^ftfd) = unb metaphpftfehe©enauigfeiten ?Richt wahr, weil jene S36lfcr intebenbiger 2fnfid)t bid)tetcn, weit fie 2llleS, ©ottfclbff, fich glcid)formig bauten, bie SBelt ju einem$aufc »erengten, unb in ihr alles mit ^) unbSiebe befreiten. 25er erfic Sichter, ber bas aud)in ber Sßelt 33uffonS unb S'fewtonS fann, ber wirb,wenn ©ie wollen, mit wahrem ober wenigfienS um*faffenbern ffiegriffen bie SBitEung thun, bie jenemit ihren engen menfchlichen gabelbidjtungen tha»ten. SBir wollen wunfdjen, baß fo ein Sidjteebalb geboren werbe: unb fo lange ec nicht ba ifi,wollen wir bei ben alten 23olfern bie hohen ©chon*heiten ihrer Sichtfunfi beSroegen nicht lächerlich masdien , weil fie unfre SphpfiE unb SKetaphpftE nichtlannten. SRandje ihrer Xlcgoricen unb ^erfonen»tidjtungcn enthalten mehr ©nbilbungSEraft unb ftnn»