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Religion und Theologie Theil 1 (1826) Vom Geist der ebräischen Poesie ; 1
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SSom ©ei ff

I

bcn ©dreier ber Sacht gehüllt, ttor fid) liegen: bn'regte fid) ber cfiaud) ber Sacht, unb eg erfd)ien bicliebliche Slorgcurbthe. @ie ging hctror, trie berS5IicP ©otteg auf eine ju erneuenbe Gfrbe: um fic

fd)trebte bie $crrlid)feit beg bereit unb meiste bcn.jpimmel ju feinem prächtigen ftiUen Stempel. 3cmehr fie fid) er()ob, je mctjr hob unb läuterte fid)bag golbne S3lau: eg fonbtrte fid) ron beit SBaffern,Sebel unb Sünften , bie jur @'tbe fielen, big egtrie ein liimmlifcber £>ccan , trie ein ©apphir mit(Selbe burdjnxbt, baftanb. 3e mehr fie fid) erhob,befio mef)r hob fid) bie Grrbe: eg tbeilten fid) aufihr bie bunflen Staffen, big aud) fie trie eine S3rautbaftanb, gefdjmucft mit .Kräutern unb S3lumen unbtrartenb auf ben ©egen 3ef)obcng, Sie ©eele begSienfdjen heitert fid) trie ber Sforgcnt)immeI: fiehebt ft'd) aug bem @d)laf, trie bie jungfräuliche Cftsbe; feiner aber bicfer angenehmen ttugenblicfe ijtheiliger, a(g bag SBerben beg 2id)tg, ber tfnbrud)ber Dämmerung, trenn, trie bie Grbräer fagen, bie.£>inbin ber Sforgenrothe mit ben ©chatten fämpft,unb mit jufammengebognem ^)aupt unb .Knien ben3fugenblicf ertrartet, ber fie ron ber 2fngft erlofe.©g ijt trie eine ©eburt beg Stageg: fünfter ©chetuerbebt burd) alle SBefett, alg ob fie bie ©egentrartSebcnahd fühlten. Sic älteften Sßolfer trennten bag£id)t ber Storgenrotlie rem Sonnenlichte, unb hiel=teng für ein uiterfchaffncg SBefctt, für einen ©lang,ber oom Stfjronc 3'ehorahg herfdjimmre, aber ju=rücfgenommen trerbe, fobalb bie itbifdje ©onne er=trad)t. ©ie ift ber Statthalter ber ©ottheit, nad)*bem fid) Seljorah felbjt rerborgen.

Jtlciphoon. geiecn ©ie, Sreunb, biefen