3CVI
8} o r v e b e.
SBir ^abcn babei ben ©ortbeil, bafj wir unsnid)t burd) ein 9Seet von ©Jetten fcurdjarbeitenmuffen, um l)ie unb bn einen, in Snbalt unbSorm uns vielleicht langft bekannten , ©ebanfen juerbafdjen. 3 ft eS bei mfinblidjen ©ortragen vielleichtbisweilen notbwenbig, etwas wcitfd;weiftg ju reben,fo ift cd bod; tvaijrlid) ein 2fnberes: reben — unbcd brliefen laffen. 3fud) beö G>bn)fo)lemuS unbSSaffliuS iprebigtcn würben fcbwcrlid) fo furj gcbal*ten , tvic wie fie ißt, befonbevS von legerem, (efen.4)ecbecö 9>rebigten fmb oifo vielmehr als febriftlid;«tcligiofe Unterhaltungen mit feinen gtcunöen, fücbie et fie fdjtieb, anjufeben. Cmige betfeiben ge=tietben eben bacitm weidduftiger.
©in anbeteS ift eS mit ben .& o m i l i e n überbaS lieben Sefu, bie grofjtcntbeils noeb in feineteignen $anbfcbrift (weld;es bei jenen nicht bet -gallift) vovbnnbcn finb. Sa fdllt eS auf, baf biefemehr nur SiSpofttionSweife bie JTnjeigc bet ©ebattsfen enthalten, übet bie et münblicb wcitlduftigerfptad). Sabct nueb baS Äurje, 3fbgebrod)ene inbet «Sprache su erflaren ift. 3(ber aud) fo, in biesfer mehr fragmeutarifeben als auSgebilbetcn ©eftalt,werben fie gewifi fpmpatbiftrenbe liefet unb £eferin=nen finben, benen fie ein liebes Sud) fepn werben,«in gteunb , ber anS $er$ fpvid)t.
©ebaffbaufen, b. 26 . 3«np i8o5,
3of), ©etng SJUtller.
©om