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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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Zugabe.

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Majestät getreuester Unterthan *) eine eingewickelteAntwort gab und fortwcbte. Als der Bau, seiner. Meynung nach, geendet war, erhob sich der Meisterund sprach also:

Niedriges Volk, verdammt nach einer blindenNorm zu handrln , so lange schuf ich , und ibr be-griffet nicht, wozu ich schuf? Euer kritischer Aufseherbin ich , euch alle umspinnend, euch alle regulirend;ich aber bin ohne Gesetz und Kanon, als die ich mirselbst gebe. Ich, das runde Urbild der Wesen, spinneaus mir die moralische Weltordnung, inwelcher ihr (schauet hinauf l) die ausqesognen Leich-name eurer Brüder hangen sehet. Zu nichts Besseremwaren sie da, als der Synthese u priori zum Raube zudienen. Daraus setze'ich dann und imaginire mir einAllwesen, das aber viel zu vollständig ist, als daßes, als daß es"

Eben wehte ein Lüftchen vorüber, und nahm denRedner weg; sein Gespinnst siel nieder. Viele und

*) ,»3ch halte sür das Sicherste, hicmit alsEuerMajestät getreuester unterthan feier-lichst zu erklären. Auch diesen Ausdruck wählteich vorsichtig, damit ich nicht der Freiheit meinesUrtheils in diesem Religionsproceß auf immer,sondern nur so lange Sr. Majestät am Lebenwäre, entsagte." (Kants Streit der Facultä-ten, Borr. S. XXII.) Eine Maxime der feier-lichsten Wahrhaftigkeit, die würdig ist, allengetreuesten Unlerthanen aller Majestäten in jedemPlaneten Maxime zu werden. Aus alle Lebensfälleist sie anwendbar; man wähle nur vorsichtigund mit Sicherheit, daß der andre dabeinichtdenke, was wir dabei denken, den Ausdruck.