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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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256 II. Vernunft

gänzlich das Ansehen objektiver Grundsätze hoben,und wodurch es geschieht, daß die subjectiveN o t h w c n d i g k e i t einer gewissen Verknüpfungunsrer Begriffe, zu Gunsten des Verstandes,für eine objective Nochwendigkeit der Bestimmungder Dinge an sich selbst gehalten wird. Eine I l-lus i o n, die gar nicht zu vermeiden ist.Der transcendentale Schein hört nicht auf, ob manihn schon aufgedeckt und seine Nichtigkeit durch dietranscendentale Kritik deutlich eingcsehenhat. Daß er verschwinde, kann die transcen-dentale Dialektik nie bewerkstelligen. Dennwir haben es mit einer natürlichen und u n-vermeidlichen Illusion zuthun, die selbstauf subjektiven Grundsätzen beruhet.Es giebt eine natürliche u n d u n v e r m e id-lichc Dialektik der reinen Vernunft, die dermenschlichen Vernunft u n h i n t e rtr ei b l i ch an-hangt, und selbst, nachdem wir ihr Blendwerkaufgedeckt haben, dennoch nicht aushören wird, ihrvorzugaukeln und sie unablässig in augen-blickliche Verirrungen zu stoßen, die jederzeit gehobenzu werden bedürfen." *) Stehts mit der reinenVernunft also? Wie kämm Grundsätze und Maxi-men ihres Gebrauchs, die sie unhintertreiblichanlocken und verführen, in sie? jene natür-liche, unvermeidliche Illusion, die sie nie verläßtund verlassen wird? Und was haben wir uns voneiner Dialektik zu versprechen, die, indem sie denfalschen Schein der 'Vernunftschlüffe sufdecken und

ver-

*) S. 355. 35ü.