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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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und Erfahrung. 221

Wenn der Verstand von allen seinen Grund-sätzen, ja von allen seinen Begriffen keinen andernals einen empirischen Gebrauch machen kann: einSatz, der, wenn er mir Uebeczeugung erkannt wer-den kann, in wichtige Folgen hinausstcht *); kannkeine einzige Kategorie real definirt, d. i. die Mög-lichkeit , ihres Objects verständlich gemacht werden,ohne daß man sich sofort zu Bedingungen der Sinn-lichkeit herablasse, als auf welche als ihre einzigeGegenstände sie folglich eingeschränkt seyn müssen,weil, wenn man diese Bedingung wegnimmt, alleBedeutung, d. i. Beziehung auss Object wegfallt:''was sind die Katcgorieen anders als ein aus denWirkungen des Verstandes an wirklichen Gegenstän-den abgezogenes Fachwcrk, das man, gereinigt undgeordnet, ihm unterlegt, nicht als ein aller Uebungvorhergehendes, ihm eiitgepflanztes Schema, durchwelches allein alle seine Kraftaußeruugen, d. i. Erselbst möglich werden. Es wäre ein Schema desVerstandes vor allem Verstände, ein Verstandregi-ster,unangewandt ohn' alle Bedeutung," d.i. ohnallen Verstand. >

Das wichtige Resultat der transcendentalcnAnalytik: daß der Verstand u xriori niemals mehrleisten köryre, als die F 0 r m e ine r m ö g l i ch e nErfahrung zu a n t i c i p i r e n," **) löset sichalso dahin auf, daß er diese Erfahrung so weniganticipiren k ö n n e als solle, und daß dergleichenvor aller und ohne alle Erfahrung ihm untergelegre

*) S, 2Z7.

*"») S. 3v3.