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I. Verstand
1. Es giebt nur Ein Axiom zur Erfah-rung: „Du bist. Du bist mit, andern. Nach Artund Graden der Anerkennung werde dessen gewiß;erfahre." Da es hiebei keine A n ti c ip at io n c nohne Erfahrung geben kann und muß: so suche
2. Analogiccn der Natur, und zwarv.or Allem stehende, d. i. beständige Ana-logi een an Eigenschaften, Achnlichkciten, Unähn-lichkeiten, Geschlechter, Gattungen, Arten, die manendlich Substanz nennet. Merke diese Analog! eenin dem rastlos-fortgehenden Strom der Zeit. So-fort führt dieser dich
3 . Auf Analogieen des Wechsels derDinge, in Ursache und Wirkung. Undda der Zweck des Verstandes Schließen, Han-deln ist: so kann er seine wahrgenc-mmcncn Analo-gicen nicht anders, als zu Anticipationcn der Zukunftgebrauchen.
4. Anticipationen sind also nichts alsResultate vergangener Erfahrung. Als solche sprechensie die Regel des Verstandes, wie zu drei gegebnenGliedern das vierte Glied des Verhältnisses, alsoaus: ,,aus jenem kann nur Dieses folgen. Also."Und so stehet die Tafel der sogenannten Grundsätzedes reinen Verstandes, die vorher ein
unzusammenhangender Sätze war, imSystem des Verstandes, d. i. in seiner Naturkraftalso da:
P r a k-