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Zur Philosophie und Geschichte Theil 14 (1820) Metakritik zur Kritik der reinen Vernunft
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96 I. Verstand

aller ihm künftig möglichen Gegen-stände seyn können und seyn müssen?"Wir dürsten

Und müssen lange dürsten. Wir hören*): wieeine Deduction der im Schema gegebnen reinen Ver-standcsbegriffe zwar möglich sey, wie (welchesnicht ist) eine solche Deduction der sinnlich-reinenAnschauungen u priori gegeben worden ; sie sey abernicht unumgänglich nöthig. Nur trete eineSchwierigkeit in den Weg **), wie subjectiveBedingungen des Denkens objective Gültigkeithaben, d. i. Bedingungen der Möglichkeit aller Er-kenntniß der Gegenstände abqeben können? Dennes könnten Erscheinungen allenfalls wohl so beschaf-fen seyn, daß der Verstand sie den Bedingungenseiner Einheit gar nicht gemäß fände, undalles so in Verwirrung läge, daß z. B. inder Reihenfolge der Erscheinungen sich nichts dar-böte, was eine Regel der Synthesis anböte***).Es wird also einUebergang der trans-cen dentalen Deduction der Katego-riecn durch ein Principium gemacht f), wor-auf die ganze Nachforschung gerichtet werden müsse.Dies Principium ist: daß jene Begriffe s.priori als Principien der Möglich-keit aller Erfahrung erkannt werden

müssen,

*) S. r>6 rar.

**) S. 122.

*'*) S. > 23 .f) S. 1211 >rg.