Briefe,
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Gott ist nicht ein Gott der Tobten, son-dern der Lebendigen, sogt Jesus; ihm le-ben sie olle und Er, der ewige Gott des Le-bens, Hot dies mit einer dem menschlichen Ge-schlecht on ge messen en , immer mehr ent-wickelten Klarheit im ganzen Lauf seinerOffenbarung erwiesen. Bald nahm er, als Adamdes Todes gestorben war, den gerechten Henoch vonder Erde und zcigete den Menschen , daß er fürseine Lieblinge, also auch für den gestorbenen Adam,für den erschlagenen Abel eine Welt habe, in dercs bester sey, als hier. Der im Wasser unterge-gangene erste Zeitraum scheint bei vielen Völkernden Grund zum Tartarus gelegt zu haben; undeine Versammlung der Vater, ein Reichder Seelen ist auch den einfältigsten Völkernnicht fremde. Dahin gieng Abraham, ob er gleichin einem fremden Lande begraben ward; dahin for-derte Gott von ihm seinen Liebling Isaak ab undAbraham traute cs, wie Paulus sagt, dem Herrnzu, daß er ihn daher auch wiederbekommen könnte.Die Erweckungen der Propheten sowohl, als vieleStellen in Hiob, den Psalmen u. f. zeigen eindurchgängig geglaubtes Reich der Schatten,d. i. der abgeschiedenen menschlichen Seelen; bis inden letzten Propheten, wenn auch nur in Gleich-nissen, Bildern, Tröstungen, der Begriff der Un-sterblichkeit , der Auferweckung , desLohns und der Strafen der Zukunft allmahligimmer klarer gemacht wird. Das Beispiel des auf-erweckten Jesu geht, wie eine Sonne, hinter demSternenheer hervor: er heißt, der Erstling, derKönig der Erweckten aus dem Todten,