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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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448
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Briefe,

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Autor cs auf eine schneidende Spitze stellt und vonnichts Wenigerm spricht, als von einem so offen-baren Erweise der Falschheit des Ehristenthums, alswir's nur immer den Mahomedanern vorwerfenkönnten, wenn die Lüge wahr wäre, daß Mahomedam dritten Tage habe aufstehen wollen und noch bisjetzt nicht aufgestanden sei). Auch setzt cs der Vers,sehr ins Licht, warum dieser Lügen - Erweis demChristenthum habe bleiben müssen und nicht ausseinen Büchern hinweggetilgt sey? Gutherzig glaubteman immer: ,,er werde, werde kommen! Er habecs zugesagt und die Zeit, die höchste Zeit sey da!"So sey Einer nach dem Andern, zuletzt auch deralte Johannes mit seinemKindlein! es die letzteStunde!" gestorben und nun stehe der Flecken un-ausgetilgt, unaustilgbar da-Was wäre ge-

gen das fürchterliche Argument zu sagen?

Nichts, als was Christus sagt:von demTage und von der Stunde weiß niemand, auchdie Engel im Himmel nicht, auch des Men-schen Sohn nicht; allein der Vater!" Dassteht so offen da, als jenes Versprechen, und, michdünkt, dadurch wird das schneidende Schwert aufEinmal stumpf. Wußte Christus nichts von demTage und der Stunde , bekannte er's frei, daß er'snicht wisse; so darf er's auch nicht gewußt haben,eben weil er's nicht wußte. Er wußte auch nicht,ob auf jenem Feigenbaum Feigen waren, ja er irrtesich sogar, da er sie darauf vermuthele, wie dasunlaugbar dasteht. Hier will er's ausdrücklich nichtwissen und so durfte er sich auch nicht irre ich

Er