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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

mcl einst in einer Landwohnung Muße, Gesund-heit und Vermögen; so sey dies Studium G 0 t-teS und der Nntur ihre tägliche Freude, undje näher sie den alltäglichen Wohllhaten Gottesim ersten Artikel bleiben: desto besser! Luther machtuns insonderheit auf Auge und Ohr, (als aufbie feinsten, edelsten Sinne, zwei Abgründe nonWundern!) auf Vernunft und eine Menge sofeiner, unerforschlichcr S c el c nk raste, wie auchauf den rdcln Gliederbau unsers Leibes auf-merksam. Vom letzten hat schon Galen in dieserAbsicht ein treffliches Buch geschrieben, und Hal-lers Physiologie, insonderheit die Theile vom Her-zen , von den Sinnen und der Seele des Menschen,nebst dem , was er von der ganzen Lebensökonomieeingestreuet hat, sind ein Ocean von Wissenschaftund Kcnntniß. Süßmilchs göttliche Ordnungbietet Ihnen ein neues, dem Amt eines Geistlichensehr nahegclegenes, Feld dar; und wenn ihr eineallgemeine physische Geographie des Men-schengeschlechts unserer Erde zugeführt würde,wäre es ein schöner Eommentar über die Wortedes Apostels, Axost. 17, 26. 27. Ich würde nichtfertig, wenn ich, Classen hindurch, Alles anfüh-ren wollte, was zur Kennlniß Gottes in der Na-tur Vortreffliches geleistet ist und gewiß noch ge-leistet werden wird; überhäufen Sie sich aber auchin diesem lockenden Felde nicht mit Arbeit. Vielenwird vor lauter Lesen das Auge blind; und mehrals Einem Naturforscher sagte man's nach, er warein Freigeist. Er überspannte sich mit Hypothesen,und setzte zuletzt ein Ding, was er Natur,N 0 t h w c n d i g k c i t, ewige Ordnung nannte,