das Studium der Theologie belr. 37s
Galilai, Newtons, BradIeis, Hörschel»u. a. Entdeckungen liegen, und die Hu ge ns,Kant, Lambert, S ch in i d u. a. *) zum Theilmit edler Warme vorgetraqen haben; nur die Kan-zel verschonen Sie mit astronomischen Predigten,und nehmen dafür den 8. 19. rogien Psalm, jaendlich Gott selbst bei Hiob zum Muster. Hierist Erhabenheit für das Gefühl aller: hier erscheintder Allumfassende im armen engen Gesichtskreiseunserer Erde. /Auch wenn Sie alles, was Ray,Nieuwentyt, Der Ham und andere von derPhysikolhcologie geschrieben, sich eigen gemacht ha-ben : so gebrauchten Sie'ü auf der Kanzel nur sehrmäßig. Nicht alle Beweise dieser Theologien sindgleich gut: ja da in allen diesen Thatsachen eigent-lich nur Ein Beweis liegt, so ward, da sich dieBücher mehreten, das herrlichste Thema zuletzt einbloßer Gemcintitcl zum Ausschrciben anderer Wer-ke. Bonnets Betrachtungen, PlücheSchauplatz der Natur (zwei Werke von Ei-nem Namen und von sehr verschiedener Ausfüh-rung !) sind Ihnen ohne mich bekannt. Reima-rus Betrachtungen über die natürlicheReligion, über die Triebe der Thiere —Doch wie könnte ich Alles anführcn in diesem un-ermeßlichen Felde! Giebt Ihnen der gütige Him-
»)Hugens Kosmotheoros: Kants allgemeine
Naturgeschichte und Theorie des Himmels; Kö-nigsb. r7b5. Lamberts kosmologische Briefe:» Schmid von WeltkLrpern u. f.