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Briefe
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». Aller Vater, ernähret er,
Schmetterlinge mit Lhau, Weise mit Wissen-schaft;
Aber Sonnen mit Erden,
Und mit Blicken der Huld uns, seine Seligen.
1. Zürnt der hohe Erhabene,
So verbleichet die Sonn', stehet im Laufe still.Und die Erd' überwirft sich,
Und der furchtsame Mond hüpfet zur Seite weg.
2. Aber lächelt der Ewige,
Dann gebieret sein Hauch Seelen zu Lautenden,
Aus des Möglichen Reiche
Rollen Monde hervor, ihnen zu Wohnungen.
1. Als ich neulich zur Sonne sprach,
Die dort glanzenden Gangs einsam am Himmelgieng:
,,Schöne Sonne, steh stille!"
Sprach sie: „schöner ist Gott!" eilte verschämtdavon.
2. Als uns neulich in Heller NachtSchwester Luna zusang: „Brüder, der Vater
schweigt!"
Sangen wir ihr zurücke:
„Wenn er schweiget, wie itzt, wer redet herr-licher?"
1. Seyd, hellleuchtende Morgenstern',
Eurem Freunde gegrüßt, aber o lehrt ihn auchSeinen göttlichen Ursprung
Durch die Tochter der Stimm', edel verherrlichen.
2. Dächten seiner Verherrlichung
Engel Säklen hindurch, Menschen Aeonen nach;
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