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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

Entweder muß man annchmen, daß es dem Ewi-gen allein und ausschlieffend und wie am letztenZweck an jenen äußerlichen Hüllen gelegen,und es ihm gleichgültig gewesen, wie kahl und leerdie Sache ausgicngc; oder, wenn die Stimme derPropheten, wenn ihre Winke auf ein ander T c-slament des Geistes, und die immer geisti-gere Entwicklung der Vorzeit doch gerade das Ge-gentheil beweisen; so müßte man die ganze SachsGottes mit diesem Volke aufgebcn, und alles zuglücklich-unglücklichem Mcnschenwerk machen; oder—> ich sehe kein drittes, als das Ehri s te n th u m,die Th eil- und A n fa n g s e n t w i ck l u n g desvorigen Plans jetzt auf neuem, geistigenGrunde. Mit dem letzten wird Alles so zusam-menhängend, so Eins; und abermals, mit derneuen Hinsicht auf eine andere Zukunft, neu,sortgehend, Gottes und der Menschen würdig; Auchdie Christen sind Israeliten, nur mit dem Glaubenund der Hoffnung näherer Zukunft, durch den Mann,durch den Gott Eine Entwicklung im Stillen ge-macht hat, die andere herrlich und ewig machenwird. In ihr werden Jude und Christ Eins wer-den, indem, der beider Testamente Hoff-nung und Erfüllung, Ja und Amen ist,war, und scyn wird.