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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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211
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das Studium der Theologie betr. srr

Nimm ein dein Reich in Mitte deiner Feinde.Freiwillig, auf den Lag, wenn du gebeutst,

Stellt sich dein Volk dir dar,

In heil'gen Kleidern, wie zum Lempeldienst ge-schmückt,

Wie aus der Morgenröthe Schoos der Lhau,Ström dir die Jugend deines Landes zu.

Geschworen hat Jehovah,

(Nie reuet ihn der Schwur:)

Mein Königsdiener sollt du seyn,

Wie einst Melchisedek.

Wohlan denn! Er, der dir zur Rechten steht,Zermalmt, wenn er ergrimmt,

Die Könige.

Er sitzet unter Völkern zu Gericht,

Und füllt das Land mit Leichen

Und tritt die Häupter ihnen in den Staub-

Er trank vom Bach am Wege,

Drum Heber er sein Haupt so stolz empor.

Ich habe dem Psalm seine mystische Feierlichkeit ge-lassen; bin auch nichts von der gewöhnlichen Er-klärung abgegangen. Und nun, wie wenn derPsalm ein Sieges-, ein Kriegs- und Schlach-lied auf David wäre? Der Dichter redet sei-nen König an, und nennt ihn seinen Herrn;wie konnte er ihn anders nennen? Ec beginntmit einem W v rt G o tt e s an ihn; wie wir jaWorte, Orakel Gottes an David, über seine Macht,seinen Sieg, sein Königreich haben. Jehovah,den er von seinem Herrn unterscheidet, spricht die-sem zu, daß er sich zu seinerRechten setze,

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