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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
Entstehung
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Dreizehnter Brief.

Allerdings, mein Freund, gewähren uns dieSchriften des N. T. einen ganz andern Anblick.Hier ist kein Testament auf steinerne Tafeln, oderin prächtige Gebrauche, Weissagungen und Liedergeschrieben; sondern ein Bund und eine Geschichtedes Geistes, geschrieben in die weichen Tafeln desHerzens einer kleinen Heerde. Der Held, auf densich hier alles bezieht, ist selbst kein Schriftsteller,noch weniger ein Dichter geworden; das einzigemal,da wir ihn in seiner Geschichte schreibend finden,schrieb er mit dem Finger auf die Erde, und dieGelehrten von achtzehn Jahrbunderten haben nochnicht errathcn, was er geschrieben? Die Geschicht-schreiber seines Lebens sind so kurz, so einfach, sogedrängt in ihren, nur den nvlhwcndigsten, Nach-richten von ihm, daß man stehet, prächtige Bücherund Beschreibungen zu entwerfen, wenn sie's auchgekonnt hätten, war nicht ihre Absicht. Seinewenigen Boten predigten; die wenigsten von ihnenschrieben. Die geschrieben haben, brauchten ihreFeder nur zu Briefen zu Briefen an cinzel-