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Briefe,
Da sprachen sie unter den Heyden:
„Der Herr har Großes an ihnen gethan! "
Der Herr hat Großes an uns gethan:
Dcß sind wir froh.
O laß' auch jetzt, Herr, uns Gefangne wicder-kehren ,
Wie Quellen wieder kommen im dürren Lande.
Der Säemann säet mit Lhränen,
Und erndtet mit Jubelgesang'.
Er geht dahin und weint und traget seine Saathin;
Er kommt zurück und jauchzt und bringt seineGarben.*) -
Welch ein schönes Stück, auch als Gesang betrach-tet! Der Anfang ist Jubel, als wäre es eine schonerlebte, göttliche Wohlthat; und das Ende ist nurnoch Wunsch, ein Seufzer um die Wiederkehr ausBabel. Sie sind ihres Gottes so gewiß, sie sindihrer Errettung auch nur im Traum des Anden-kens schon so froh, daß die Zukunft ihnen Gegen-wart wird, und nur spat erst die Seele zur trau-rigen Erinnerung aufwacht, daß um sie alles nochdürre sey, daß sie noch im Lande der Gefangenschaft
schmachten.-Dock) mein Brief wird reicher
an Versen, als an Prose. Leben Sie wohl.
*) Ps. 126.