das Studium der Theologie bet r. 91
die Zurückgebliebenen mit Schimpf zu strafen, be-zeugen alte und auch noch jetzt von ungebildetenNationen neue Schriftsteller. Schimpflicher kannRüben nicht gemahlt werden, als in dieser politi-schen Weisheit neben seinen Trankrinnen, beimKlange der blökenden Musik, die es nicht aufgebenwollte. Sie halten sich hinter ihrem Jordan sosicher, als Dan, der See nahe, in seinem Nfer-lande, wo es sich allenfalls auf Schiffen rettenkann. So bleibt auch Asser an seinen Usern undBuchten: „die Kananiter werden niemals zu Schiffekommen: wir dürfen nicht helfen." Aber Sebu-lon und Naphthali sind da, und sie erhalten dieschönste Krone. Jene, die vermut!,lieh am meistenvom Feinde litten, da ihr Stamm das Kriegsfeldwar; diese, ihre Mitgehülfen, wackere Bergbewoh-ner. Das horazische xroäiZris animas imsZnasist hier schon in dem ältesten Siegesiiede der Welt;eS ist auch, wie ein erhabener, so der natürlichsteGedanke. — Zwischen Jsaschar und Rüben wirdjetzo das Loos verwechselt. Im Segen Jacobs lagjenes zwischen den Tränkrinncn; jetzt thut's die-ses, und jener, der Esel, springt mit Barak,gleichsam mit leichten Füßen, hinab ins Thal.Wir eilen, da wir die Völker kennen, dieSchlacht selbst zu sehen. Da die Feinde ihnenso überlegen sind, was kann, was wird helfen?
Die Könige kamen und stritten,
Die Könige Kanaans stritten,
Lu lLaanach, bei den Wassern Megiddo.
Ihre Lust nach Silber stillten sie nicht.
Dies ist das Eine Heer, und das andere: