Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
Entstehung
Seite
90
Einzelbild herunterladen
 

9»

Briefe,

Aber Sebulons Volk verschmäht dem Tode seinLeben ;

Auch Naphthali erscheint auf der Berge Höhn.

Da ist der Kriegszug, wie treffend, wie republika-nisch. Mit Lob und Schande wird genannt, werkam und davon blieb. Da die Feigen nicht ge-straft werden konnten, werden sie mit der Zungedes Siegsgesanges verschmähet. Der Eingangzum Zuge ist allgemein: wenige, Ueberbleibfeleines unterdrückten Volks ziehen den Mächtigenentgegen; durch sie, Deborah, ist der Zusammen,ruf geschehen! die Stamme werden genannt,^ wiesie ihr folgten. Eine Ephraimitin war sie; Ephra-im hat also die Ehre des ersten Rangs. Aufdem Gebirge wohnte sie, da ist also die Wur-zel des Heers und des ganzen Zuges; ohneZweifel hieß Amalek die Gegend des Gebirges, wosie wohnte, oder wo ihr die erste Hülfe kam. AufEphraim folgt Benjamin, Manasse, Zabulon, daszuletzt mit Napthali (V. r8.) nochmals genanntwird. Die Stämme scheinen sich zu ihr gesammeltzu haben, wie sie sie nennet: sic lagen wenigstensso in ihrem Wege. Aus Ephraim gieng der Zug,Benjamin, das hinter ihm liegt, folgte. Es giengdurch Manasse und Jsaschar; Sebulon traf dazu,in dessen Gebiete Thabor lag; nun waren sie anOrt und Stelle. Rüben kam nicht mit: es ruhete,sagt der Spottgefang, zwischen den Trankrinnenseines Viehes, und hörte das Blöken der Schaafc:vor lauter Gedanken und Uebcrlegung kann cs nichtmitziehen. Daß es die allgemeine Gewohnheit allerVölker bei ihren Sicgsfesten gewesen, die Feigen,