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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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Briefe,

Ein unermüdcter, munterer, glücklicher, freigebigerAbentheuerer vermulhlich Benjamins Charakter.

Ob meine Zeit gleich kurz, und mein Wegnoch weit ist, kann ich doch nicht umhin, da ichEinmal an dieses Stück gegangen bin, mich anein anderes, noch schwereres zu machen, das hier-von Erläuterung nimmt, oder ihm auch welchegiebt cs ist der Segen Moses. Er ist ganzverändert: denn Moses segnete nicht als Baker,sondern als Gesetzgeber, der seinen eigenen Stammhalte, und allen im Namen Jchovah's nur Vor-stand. Ihm standen keine Sohne um das Beltedes Vaters; sondern ein Israel lag vor ihm mitseinem Heer. Ein großes, von Wanderungen fastermattetes Volk, das ihm viel Kummer gemacht,das Gott auf mancherlei Act versucht hatte, undjetzt sehnlich nach Ruhe seufzte. Alle diese Umständealso, womit sich auch einzelne Stamme in derWüste ausgezeichnet, seine und ihre Lage, beiderBedrängnisse und Hoffnung, geben den Ton undInhalt dieses zweiten Segens : sie machen eine

Einleitung nothig, die Jacob nicht nöthig hatte,sie geben einen Schluß, der dort nicht war, mei-stens auch andere Bedürfnisse, andere Wün-sche, obgleich nicht zu laugnen ist, daß der Ge-sang des Altvaters dem Geiste Moses vorschwcbe.Hören Sie den feierlichen Anfang, mit dem ersich zuerst lcgitimiret:

Jehovah kam vom Sinai,

Gicng ihnen vom Seir auf.