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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. Li

zu fügen habe, wie so ganz der Geist des sterben-den Vaters in dem Lande der Verheißungschwebt, nach welchem selbst seine Gebeine lechzen.In der Ferne dort baut er seinen Söhnen Hüttenund gicbt ihnen, was jedes Herz wünschet. DemJehudah ein Land, voll Wein und Milch, und denKönigssccpter unter seinen Brüdern: dem Sebulondas Ufer des Meers, eine gestützte Aussicht aufSchiffe und Handel: Jsaschar eine schöne, ruhigeLandaussicht: Dan, seinem Namen nach, dasRichteramt, wie Gab das Nachsehen hinter denFeinden. So ferner. Wir finden bei jedem Stam-me nicht die genaueste Erfüllung, weil das Landnicht ganz nach dem Sinne Jakobs und Moses einge-nommen und verkhcilt wurde; allgemein aber ist'sunlaugbar, daß Israel sein Erbtheil im Lande derGelobung besessen habe, nach der Vorschrift dieserweissagenden Landcharte. Wo uns Umstande derErfüllung fehlen, müssen wir keine Geheimnisse su-chen, sondern uns bescheiden, daß wir in der jüdi-schen Geschichte ja nicht Alles, bis auf den klein-sten Fleck, kennen. Es ist hiermit, wie mit jenemLändchcn im Lande der Amoritcr, das Jakob demJoseph besonders zutheilct, i Mos. 48, 22. oderwie mit dem Vater Melchisedeks. Sic sind nurdadurch Geheimnisse, daß wir sie nicht wissen, daßuns unter den Fragmenten dieser ältesten Zeit hi-storische Nachrichten zu ihnen mangeln. Wir mö-gen Gott nur für das danken, das wir haben, undder beste Dank ist ein gutes Verständnis. Nächstensein weiteres vom Segen Moses, dem Gesänge derDeborah und andern Liedern. Leben Sie wohl.