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Briefe,
("M') gedacht, das noch in die Zeiten Davidsreichte, und in welches er seinen Hcldcngesang aufJonathan mit hinein kragen ließ. Der letzte Titelsagt gerade das, was die Heldenlieder andererNationen namentlich sagen. Alle alte Völker hat-ten dergleichen, und besaßen wir diese aus den Hän-den der Hebräer; wie trefliche Stücke würden wirgewiß an oder unter ihnen finden, eben nur nachder Elegie Davids, dem Gesänge der Deborah,(der vermuthlich darin stand) und dem angeführtenFragment des Josua zu urthcilen. Vor der poesie-reichen Geschichte Bileams kommt ein kleines Brun-nenlied vor, bei Gelegenheit einer neugcfundencnQuelle, wie abermals mehrere alte Völker hatten,und einige unter ihnen gar Töne zu haben glaub-ten, das Wasser hinauf zu locken.
Steig' herauf, Brunn! Singet ihm entgegen!Quelle, die die Fürsten uns gegraben,
Die des Volkes Edlen uns gegeben,
Mit ihren Sccptcrn,
Mit ihren Staben.
Ohne Zweifel ist's nur der Anfang des Liedes. Eingleiches ist's mit dem höhnenden Siegcsliede überdie Eroberung der siegerischen Amoriterstadte. Al-so singen die Dichter:
Hinein! hinein nach Chesbon!
Baut und befestet Sichon!
Ein Feuer geht aus Ehcsbon,
Eine Flamme brennt aus Sichon.
Sie frißt bis Ar in Moab;
Sie verschlingt die Bewohner von Arnon's Höhn.