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Religion und Theologie Theil 9 (1828) Briefe, das Studium der Theologie betreffend ; 1
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das Studium der Theologie betr. 5

ran'sche Punkte und Buchstaben legen ihre Naturnicht ab, weil sic jetzt zum Buch der Bücher gehö-ren; und Alles, was die Zeit an einer Sprachethnt und ändert, bleibt völlig in seinem Gange.Dies sind nicht Muthmaßungcn, sondern Facta;von der Art ist auch Alles, was hievon abhangt.Verbannen Sie jeden letzten Sauerteig der Meinung,als sey dies Buch in seiner auffern Gestalt und inseinen Materialien kein Buch, wie andere Bücher,in ihm könne cs z. E. keine verschiedenen Lesartengeben, weil cs ein göttliches Buch sey. Es gi-btin ihm verschiedene Lesarten, (und Eine Lesart kanndoch nur die rechte seyn) dies ist Thatsache, keineMeinung. Mithin muß man sich um diese bemü-hen, mithin zwischen ihnen unterscheiden und wäh-len, mithin giebt's eine W i ssen sch a ft über dieseWahl und Unterscheidung, wie bei jedem andernmenschlichen Buche. Die Bibel ist hierin gewisser-maßen das menschlichste von allen Büchern, dennsie ist, ihrem größten Theil und Grunde nach, bei-nahe das älteste. Es gieng durch so viele Hände,Völker und Zeiten, und obgleich, wie wir bald.ren werden, die Vorsehung durch natürliche Mittelganz einzig für die Erhaltung und Aufbewahrungdesselben sorgte, wir auch im Ganzen seines Zwecksund Inhalts, so ferner für uns dienet, von seinerUnverfälschthcit sicher seyn können; so müssen wirdoch diese nie n xriori beweisen, als sey dies Buchetwa im Himmel geschrieben worden und nicht aufErden, von Engeln und nicht von Menschen. Durchsolche Voraussetzungen thun wir der Bibel nichtEhre an, sondern Schande und Schaden: ein gross