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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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des Menschengeschlechts. Li?

nicht mehr alles zu vertilgen!" Der Schwur istin eben dem Geiste, wie die Drohung (Cap. 6,5 7) heftig und voll Leidenschaft der Reue.Das Ende bleibt also dem Anfänge durchaus gleich.Nie soll, so lange die Erde stehet, Sommer undWinter, Frost und Hizc, Saamcn und Erndte,Tag und Nacht aufhören!" Nie mehr solch eineschreckliche, bange Weltverwüstung einbrcchcn! Wiemenschlich! wie national! wie sehr im Tone des-sen, dcrs selbst gefühlt! Sollte man nicht wiederauf Sem vcrmuthcn? Die Worte (v. 21.)das Dichten und Trachten" u. s. w. scheinen aus1 Mos. 6, 5 . eingeschaltet und thun hier imMunde Gottes eine ganz entgegengesetzte Wirkunggegen die erste Stelle.

Es folgt der Bund mit Noah: er wird

der zweite Adam der erneuerten Erde. Der erstewar unter den Thieren des Feldes geschaffen, undhatte über sie zwar die Herrschaft, sonst aber mitihnen den Genuß der Erdfrüchten bekommen. Derzweite hat mit Angst und Mühe die Thiere imKasten erhalten; er hat also mehr Anrecht über sie.Sie haben sich vor ihm im Gefangniß fürchten ge-lernt und sollen ihn immer fürchten (v. 2.). Siewaren ihm im Kasten zur Speise (6, 21.) siesoilens immer seyn, nur nicht in ihrem Blut.Im Blute soll sich weder Mensch noch Thier