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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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351
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Zus. zu der ältest. Urk. des Menschengeschlechts. 35e

„Wie Gelt arbeitete, soll auch der Mensch arbei-ten: wie er ruhete, soll auch der Mensch ruhen.„Ec ist Gott droben, der Mensch sein Bild im„Herrschen und Wallen, dem Segen Gottes un-„ten. Darauf ist das ganze Stück eingerichtet:„es theilt Alles in die obere und untere Welt,,,Himmel und Erde. Oben wölbt sich der Gott„des Lichtes die Veste zu seinem Fußboden am„zweiten Tage; am dritten hebt er den Fußboden„der Menschen, die Erde, hervor. Die Lichter„werden Könige der Welt und Zeiten, und stehen„dem Urlicht gegen über; die Geschöpfe des Was-„sers und Luftreichs (des Himmels) am fünften„Tage stehen den Erdgeschöpfen (der Niedre) wie-„der gegen über. Im Original hilft die Etpmolo-„gie dem allem nach; also ist die Nachahmung„Gottes für den Menschen in Ruh und„Arbeit der Zweck und Geist des ganzen Stü-„ckes, die jedes Wort, jede Eintheilung gesetzt ha-„ben und Alles binden. Wer dies nicht sehen will,„deß Urthcil mag ich über den Geist des Ganzen„einzelner alter Stücke nicht begehren. Daß viele„alte Völker und Religionen im Orient die Zcit-„eintheilung nach sieben Wochentagen gehabt ha-„ben, ist unlaugbar; und wahrlich aus den Tafeln„Moses nahmen sie solche nicht an. Sie war bei„ihnen uralte Gewohnheit, älteste Aeikabtheilung.„Aus den Planeren haben sie sie auch schwerlich„genommen, deren Entdeckung und Zurücksühcung„auf sieben gewiß viel Zeit kostete, und wornach„rechneten die Menschen, che sie so feine Entdeck-ungen am Himmel machen konnten, vorher?„Hatten sic gar keine Zeitrechnung — und erfan-