des Menschengeschlechts. Zng
Meer und Nacht bedeckt, ansieng! Es war freilichdiese ewige Erde jener indianischen Schildkrötegleich, auf der der Erdetrager, der Elephant ruhe-te: aber wie? wenn kein sinnlicher Indianer jees sich in den Sinn nahm, zu fragen, woraufdenn die Schildkröte ruhele? und kein sinnlicherMorgenländer es sich in den Sinn nahm, zu fra-gen: was denn vor dieser Erdwüste vochergieng?Eine Erdwüste: weiter sah er nicht, denn ewigeNacht lag auf ihr. Er stand, den Rücken zu ihrgekehrt, und wollte nur hören, was weiter ausdieser Erde und Wassern ward? Ihr sichet nicht so:gerade das Gesicht gegen diese Nacht gekehrt, fragtihr: „was denn jenseits dieser Nacht scy?" und
eure Kinder, Weiber und Pöbel antworten : „Nichts !"Vielsagende Antwort! weiser Pöbel! Wie viel mehrweiß er, als der dumme Morgenländer!
Dem sinnlichen Morgenländer war kein größe-res und tieferes Bild des Alters in der Seele, alsseine Erde. Berge der Erde, das Bild der ewigenFestigkeit und Dauer! die Erde selbst aus ihreGrundpfeiler ewiglich gestüzt und fest und unbeweg-lich. Daher das Bild der göttlichen Ewigkeit undGröße.
— Vor dem die Berge altern
Und es nicht wissen, wenn sein Zorn sie dahinstürzt!
Vor dem die Erde aufbebt,
Daß ihre Säulen wanken!
Daher die Steigerung des Maaßes der EwigkeitGottes im erhabensten unter den Psalmen:
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