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des Menschengeschlechts.
lust beginnet, Stolz, Tyrannei, Unterdrückungenden.
Siehe die Bctrugskrümme des Menschcnverder-bens. Ein Blick nach schönen Menschcntöchtern —„was sollte erlaubter, unschädlicher als Er seyn?„Sind sie nicht dazu schön? Sind wir nicht dazu„Söhne GotteS, stacke, blühende, fruchtbare Bäu-„me? Wir nehmen zu Weibern, welche wir wollen l„So wird Freiheit und Anmulh Mensch zu seyn,„täglich neuer Mensch zu seyn, in dem natürlich-„stcn Triebe. Hinweg Kette, hinweg Kerker! ZstS„nicht Natur Gottes, daß ein Göttersohn bei einer„neuen schönen Menschentochter mehr Göt terkraft„Lust und Muth habe? Es giebt belebte, neue,„kraft- und witzreiche Geburten. Zeigt der Er-„folg nicht, daß jene Helden, Riesengewachse,„Männer von Geilt und Namen, Früchte der„Freiheit und Freude sind — wollt ihr gegen Got-„tes Natur reden? Woran erfreuet sich der Schö-pfer mehr, als an der Fortpflanzung seines Ge-schlechts, wenn Göttersöhne neue Göttersöhne,„zeugen? Womit geschiehst dem Geschlechts selbst„mehr Wohlthat, als wenn mans vermehrt, freier„und blühender macht, Sprossen und Kanäle durch„einander leitet, daß jedes neue Kraft im andern„treibe. Da ists nun Lust, ein Mensch zu seyn.„— Zwei Ein Leib! ja sprechet ihr vom Anbeginn„der alten verlebten Muttersage. Ein Fleisch sind„wir Alle und das ist Menschenfreundschaft, weite-„ste, innigste, regsamste, verändernste, Gesellschaft.„Und Gesellschaft der Art, das ist offenbar der„höchste Zweck, wozu Gott die Menschen geschaffen,