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Religion und Theologie Theil 6 (1827) Aelteste Urkunde des Menschengeschlechts ; 2
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Aclteste Urkunde

die Zauberquelle der Gottheit funden, die Fruchtdes Genusses bleibt ihm*.)-

Baum des Lebens. Wo ist ein solcher Baumdes Lebens? dem die Kräfte der Unsterblichkeit na-türlich sind, auch bei einem Geschöpf, das nichtzur Unsterblichkeit gemacht scheint. Wie soll, wiekann, wie darf unser irdischer Bau unsterblich,unsere jeden Augenblick zerriebene, verwesende Hütteunverweslich werden ? lind durch einen Daum,dessen Kräfte Zchovah selbst nicht ändern oder zu-rückhalten, um deßwillen der Mensch eine andereWelt suchen, vor dem der Cherub wachen mup wo blüht der Baum? wo wachet der Cherub?wachet er noch?

Schlange endlich: wo spricht die Schlange?wo spricht sie, wie hier, als in der Fabel? wokann sie wie hier gestraft werden, als in der Fabel ?Sprachen die Thiere einst? gieng sie einst nicht aufdem Bauch? Und wenn sie nicht also gieng, warsgerechte Strafe, die ein unschuldiges Thier über ei-ne Handlung litte, die in dem ihm gegebenen Na-

*) Die Sagen der Morgenlander haben Wcisheits-brunnen, Weisheilsbaume. Josephuö sagt: die-ser Baum habe gegeben, und

ihre romanhafte Weisheit, die sie auch dem Sa-lomo geben, geht noch immer auf diesen Blickin die Natur, Verständnis! der Vögel und Lhicr»sprachen u. s. Den Stein der Weisen nennen sieKymia: sie suchen ihn aber in der lebendenNatur.